Jüdische, christliche und muslimische Glaubenswelten im Trialog

  • Karl-Hermann Blickle
Schlagworte: Stuttgarter Lehrhaus, Interreligiöser Dialog, Interreligiöse Bildung, Weltreligionen, Trialog

Abstract

Die abrahamitischen Religionen – Judentum, Christentum und Islam – sind keine gegnerischen religiösen Gemeinschaften, sondern vom theologischen Ursprung ihrer jeweiligen Heiligen Schriften heraus betrachtet tief miteinander verwoben. Alle drei monotheistischen Glaubensgemeinschaften sind in ihrer sich immer weiter entwickelnden Vielfalt Zeichen der Suche nach Wahrheit, Frieden und Heil. Insofern sind die Anhänger_innen der verschiedenen religiösen Traditionen miteinander verwandte Weggefährten. Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog als Herausgeberin dieser Rubrik nimmt die Geschichte, die spirituellen Traditionen sowie die Gemeinsamkeiten der verschiedenen Bekenntnisse als Möglichkeit wahr, um auf das Selbstverständnis von Juden, Christen und Muslimen einzuwirken. Die Stiftung und ihre Autoren möchten mit ihren Beiträgen immer wieder den Geist des friedlichen Miteinanders zur Geltung bringen. So ist die Rubrik zugleich ein Beispiel für eine gelebte interreligiöse Dialogpraxis und Symbol dafür, dass der jüdisch-christliche Dialog heute auf dem Weg ist, eine Brücke zum jüdisch-christlich-
muslimischen Trialog zu schlagen. Die Beiträge der Stuttgarter-Lehrhaus-Rubrik nehmen in jeder ZfBeg-Ausgabe grundsätzliche Fragen des interreligiösen Dialogs auf. Des Weiteren befassen sie sich mit erfolgreichen Best-Practice-Beispielen aus der interreligiösen Projektarbeit der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus und anderer mit ihr verbundener interreligiöser Akteure im internationalen Raum. Darüber hinaus erscheint
in jeder Rubrik eine Rezension von Büchern und Publikationen zu interreligiösen Themen der Stiftung
Stuttgarter Lehrhaus. [...]

Veröffentlicht
2021-12-28
Rubrik
Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog