Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung im Kontext    

 

In Zeiten des dringlichen Dialogs zwischen verschiedenen Religionen und Weltanschauungen ist das Anliegen der christlich-jüdischen Begegnung nach wie vor von besonderer Bedeutung. Die erneuerte Zeitschrift für christlich-dische Begegnung im Kontext (ZfBeg) ist die Nachfolgezeitschrift des traditionsreichen Freiburger Rundbriefs und wird vom Verein Freiburger Rundbrief - Arbeitskreis für christlich-jüdische Begegnung e.V. herausgegeben. Vorsitzende sind Prof. Dr. Reinhold Boschki, Tübingen und Prof. Dr. Wilhelm Schwendemann, Freiburg im Breisgau.
 
Als übergeordnete Zielsetzung will die Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung im Kontext die Beziehung und das Verständnis zwischen Christen und Juden fördern, Antisemitismus und Rassismus auf allen Ebenen entgegenwirken, die Erinnerung an den Holocaust wach halten, die Freundschaft zwischen Christen und Juden vertiefen, Menschenrechte fördern und den Dialog öffnen für andere Religionen und Gruppen, insbesondere mit Muslimen. Dabei will sie in Kirchen, Theologie, Religionsgemeinschaften und in die gesellschaftliche Öffentlichkeit wirken, insbesondere in den Bereich der Bildung.                                                                  

Sie bietet:

  • - Thematische Schwerpunkte zu aktuellen Themen
  •   des christlich-jüdischen Austauschs                                 
  • - Vertiefte Hintergrundinformationen auf
  •   wissenschaftlich besten Niveau                                       
  • - Rubrik „Bildung” mit Impulsen für Unterricht,
  •   Gemeinde, Erwachsenenbildung                                   
  • - Öffnung zum Dialog mit dem Islam
  • - Anregungen zur Erinnerungskultur und dem
  •   Gedenken des Holocaust
  • - Christlich-jüdische Bibellektüre
  • - Aktuelle Kurzinformationen, Reiseberichte, Rezensionen
  • ...und vieles mehr

Nähere Infos und Angenbote (Abonnement, Leseproben der ZfBeg sowie aktuelles) finden Sie hier.      

                 
     

 

 

Nr. 03 (2020): Emmanuel Levinas. Ein epochaler Impulsgeber für Theologie, Philosophie und Kulturwissenschaften

In der aktuellen Ausgabe - Emmanuel Levinas. Ein epochaler Impulsgeber für Theologie, Philosophie und Kulturwissenschaften - werden die Leser:innen mit hineingenommen, dass ethisch-philosophische Denken und Leben des bedeutenden jüdischen Philosophen des 20. Jhd. Emmanuel Levinas fragmentarisch auf der Spur zu folgen. Die Beziehung zum fundamental "Anderen" zu erproben, die das eigene Sein stört, aber als sinnstiftend (kohärent) in der Sorge für ihn/sie erfahrbar wird und damit konstitutiv befreit sein muss von jeglichen Machtansprüchen bzw. niemals intensional gedacht werden kann. Diese Begegnung mit dem "Antlitz", lässt den "Anderen" als immer unverfügbares, immer unendliches in seiner Würde, ja immer absolut un(be)-"greifbares" nur kairologisch erscheinen. Diese Andersheit bleibt hinter dem Bild, das der/ die Beobachter:in macht, unsichtbar. All jene Dynamiken drängen das eigene Sein zum ethischen Handeln und zur ganzheitlichen Übernahme von Verantwortung. Das bleibende Lebensprojekt Levinas, die Phänomenologie als pathway in die jüdische Ethik zu verstehen, erhebt Universalitätsansprüche, die auch heute für eine gelebte Menschlichkeit im Humanismus des anderen Menschen ermutigen.

Die vorliegende Ausgabe widmet sich einem ganz und gar nicht einfachen Thema, nämlich der neuerlichen Bearbeitung des epoche-machenden philosophischen Ansatzes von Emmanuel Levinas. In seinem Gesamtwerk wird das Gegenteil von ›einfachen Antworten‹ erkennbar, weil es um das höchste Gut geht, das es im Schatten der Schoah zu verteidigen gilt: die menschliche Würde, die sich im Antlitz des anderen Menschen auf geheimnisvolle Weise zeigt.

Veröffentlicht: 2021-01-17

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