Erziehung nach und über Auschwitz. Eine empirische Student_innen-Befragung zum Umgang mit Nationalsozialismus und Holocaust. Ergebnisse eines Freiburger Forschungsprojekts

Hauptsächlicher Artikelinhalt

Wilhelm Schwendemann Sandra Kaufmann

Abstract

Im Freiburger Forschungsprojekt Erziehung
nach und über Auschwitz wurden Studierende
aus dem ersten Semester 2016 über ihre Erinnerungen
an den Geschichts- und Religionsunterricht
zum Umgang mit dem Nationalsozialismus und
der Schoah und damit auch nach dem kollektiven,
nicht nur individuellen Gedächtnis befragt.4 Angesichts
aktueller antisemitischer Ereignisse 5 ist
danach zu fragen, was im schulischen Unterricht
an Erinnerungslernen gelernt oder auch verlernt
wird, d.h., die Finger werden auf den langen Schatten
der Vergangenheit 6 (Aleida Assmann) bzw.
misslingende Bewältigungsstrategien gelegt.7 Wie
werden Lernende im schulischen und außerschulischen
Kontext mit dem Thema Nationalsozialismus
und Holocaust in und außerhalb der Schule
konfrontiert, welche Medien in Form von Büchern
und Dokumentarfilmen waren prägend, und wie
wird der Umgang mit dem Nationalsozialismus
im Freundes- und Familienkreis kommuniziert?

Artikel-Details

Rubrik
Aus der Forschung